JRK bei der Rettunshundestaffel

Juli 2011

Die Rettungshundestaffel des DRK im Kreisverband Freudenstadt hat das Jugend-Rot-Kreuz aus Alpirsbach zu einem besonderen Übungsabend eingeladen.

In Loßburg am Schwimmbad demonstrierten die Hundeführer mit ihren Tieren, was es alles braucht um ein „Suchhund“ bei der Hundestaffel zu sein.

Da heißt es auf Kommando zu stehen, zu sitzen, zu liegen, ein begehrtes Spielzeug nicht anzurühren und vieles mehr. Die Hunde zeigten, wie sie bei ihrem „Herrchen“ liefen und sich dabei nicht von einer Horde wilder Jugendlicher ablenken lassen.

Eineinhalb bis zwei Jahre dauert es, bis die Hunde fertig ausgebildet sind und zur Prüfung zugelassen werden. In regelmäßigen Abständen müssen die Hunde mit ihren Führern nachweisen, dass sie nach wie vor für Sucheinsätzen qualifiziert sind. Und dazu braucht es neben dem Training zwei mal die Woche natürlich auch im Alltag immer wieder klare Ansagen und konsequentes Einfordern der gelernten Regeln.

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen durften sich die Jugendlichen dann im angrenzenden Waldgebiet als „Opfer“ verstecken und sich von den Hunden aufspüren lassen. Dabei zeigten die Tiere, wie sie es verstehen, das „typische Opfer“ wahrzunehmen; also Personen, die am Boden liegen oder kauern. Spaziergänger werden souverän als Unbeteiligte erkannt. Nach dem Auffinden der „Opfer“ gab es für die Hunde natürlich reichlich Lob und Belohnung, um ihnen so die Freude an der Arbeit zu bewahren.

Die Hundeführer verstanden es, den Jugendlichen die wichtige und verantwortungsvolle Arbeit ihrer Suchhunde in der Rettungshundestaffel nahe zu bringen. Dies ist mit enormem Aufwand verbunden und erfordert  sehr viel Engagement von Mensch und Tier.  Doch die Helfer versicherten, dass sie diese Aufgaben gerne tun und das, wie die vielen Arbeiten der Rot-Kreuz-Helfer, natürlich ehrenamtlich, also ohne Entgelt für Menschen in Not.