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DRK Alpirsbach - Wer wir sind - Helfer vor Ort (HvO)
Vier neue Helfer
vor Ort beim DRK OV Alpirsbach e.V. Die Helfer vor Ort vom DRK OV Alpirsbach e.V. können sich glücklich schätzen, so eine aktive Jugend zu haben. Diese Woche sind 4 Bereitschaftsmitglieder in die verschiedenen Ortsteile integriert worden. Stefan Raddatz, 22 Jahre, unterstützt die Helfer vor Ort in Reutin, Aischfeld und Gräben, Maik Sauer, 20 Jahre, hilft in Peterzell und Römlinsdorf mit, Martina Homberg, 20 Jahre, und Janine Dürrenberger, 21 Jahre, arbeiten in Alpirsbach mit. 3 der 4 qualifizierten Sanitäter sind beruflich noch in einem Ausbildungsverhältnis, dennoch ist es ihnen wichtig, in ihrer knappen Freizeit sinnvolle Hilfe zu leisten. Wir freuen uns sehr über unseren Zuwachs, sodass auch im 10. Bestehungsjahr der Helfer vor Ort die Einsatzkraft voll gewährleistet ist. Olympia Dürrenberger – Sauer
v.l. Maik Sauer, Janine Dürrenberger, Martina Homberg, Stefan Raddatz 10 Jahre HvO – Über 800 Einsätze für die Helfer vor Ort Bürgermeister Reiner Ullrich hatte die ehrenamtlichen Helfer vor Ort, kurz HVO, der DRK-Ortsgruppe Alpirsbach ins Haus des Gastes in Alpirsbach eingeladen, um ihnen für ihre Arbeit zu danken. Seit zehn Jahren leisten die Helfer vor Ort medizinische Ersthilfe. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Michael Frick erinnerte an die Anfänge der HVO. Als das System HVO 1999 startete, hätten viele an der Umsetzbarkeit gezweifelt. Im Jahr 2000 habe man mit zehn Personen begonnen und schon im ersten Jahr neun Mal erste Hilfe geleistet. Mittlerweile engagierten sich 17 Personen bei den Helfern vor Ort. "Heute haben wir etwa hundert Einsätze im Jahr", so Frick. Man habe viel erreicht. Auch bei der Ausrüstung habe sich einiges verändert. "Bis auf Ehlenbogen und Reinerz- au sind alle Ortsteile mittlerweile mit Defibrillatoren ausgestattet", erklärte der stellvertretende Bereitschaftsleiter. Bereitschaftsleiterin Olympia Dürrenberger-Sauer legte die Einsatzstatistik vor. In zehn Jahren hätten die HVO 816 Einsätze bewältigt. Seit 2002 ist auch Dr. Stoll als Notarzt im Team. Er beleuchtete das Thema von einer anderen Seite. Bei der Arbeit gebe es viele belastende Situationen. Es gebe "schreckliche Bilder, die sich unauslöschlich auf der Festplatte einbrennen". Als niedergelassener Arzt sehe er, wie notwendig die Einrichtung sei. Man müsse sich immer wieder motivieren. Den Gründungsmitgliedern überreichte Bürgermeister Reiner Ullrich eine Urkunde. Ausgezeichnet wurden Michael Frick, Hans-Georg Schneider, Dieter Stefan, Bernd Leix, Peter Günther, Klaus Mäder, Dirk Oetting, Matthias Frasch und Anja Fuchs.
v.l.n.r. Bürgermeister Reiner Ullrich, Klaus Mäder, Dieter Stefan, der Vorstand der DRK-Ortsgruppe Alpirsbach Werner Frasch, Dirk Oetting, Anja Fuchs, Bereitschaftsleiterin Olympia Dürrenberger-Sauer, der stellvertretende Bereitschaftsleiter Michael Frick und Matthias Frasch Einsatzzahlen des DRK Alpirsbach erneut auf Rekordniveau Hilfe für die Bevölkerung bei 129 Einsätzen / DLRG beteiligt sich mit neuen HvO-Mitgliedern Das Jahr 2009 war für die Helfer des DRK Alpirsbach erneut ein „Rekordjahr“. Mit insgesamt 129 Einsätzen der Helfer vor Ort und der Bereitschaft Alpirsbach konnte der Bevölkerung von Alpirsbach in Notsituationen schnell geholfen werden. Mit viel Engagement bringen sich die Helfer ein und bilden sich in ihrer Freizeit unentgeltlich und ehrenamtlich weiter. Zusammen mit dem Bereitschaftsarzt des Ortsvereins, Dr. Peter Stoll, der mit einem Notarzteinsatzfahrzeug bei über 60% der Einsätze mit dabei ist, kann vor Ort schnelle und wertvolle Hilfe geleistet werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens aus Loßburg oder Freudenstadt effektiv zu überbrücken. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle in Freudenstadt über die Telefonnummer 112! Besonders erfreulich ist es, dass im Zuge der Einführung der digitalen Alarmierung ab sofort auch Helfer der DLRG Alpirsbach unsere Einsätze unterstützen. Die sehr gut ausgebildeten Wasserretter wurden inzwischen von Ihrer Ortsgruppe mit Alarmempfängern und Einsatzmaterial ausgestattet, so dass die Einsatzbelastung pro Helfer im HvO-System gesenkt und die Versorgung in Alpirsbach weiter effektiv sichergestellt werden kann. Der DRK Ortsverein Alpirsbach hat die DLRGler herzlich aufgenommen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. Die Ausstattung der Helfer sowohl des DRK als auch der DLRG, die alle Einsätze unentgelt-lich erbringen, wird komplett über die Mitgliedsbeiträge der passiven Mitglieder in Alpirsbach finanziert. Die Unterstützung der Bevölkerung ist unsere Motivation, daher bitten wir Sie, auch weiterhin unsere Aktionen in jeglicher Form zu unterstützen. Sei es mit der auch für sie sinnvollen Blutspende, der Kleiderspende, der Wahrnehmung unserer Kursangebote und nicht zuletzt als passives Mitglied in unseren Organisationen mit Ihren Mitgliedsbeiträgen. Übrigens: Dieses Jahr wird das HvO-System in Alpirsbach 10 Jahre alt. Als eine der ersten Bereitschaften im Landkreis Freudenstadt haben wir in dieser Zeit fast 800 Einsätze absolviert. Weitere Informationen über unsere Aktivitäten erhalten Sie im Internet unter www.drk-alpirsbach.de oder unter Tel. 07444/6283. Matthias Frasch Bereitschaftsleiter DRK OV Alpirsbach e.V.
Der Einsatz bei Verkehrsunfällen in Alpirsbach gehört ebenso zum Aufgabenspektrum der Alpirsbacher DRK-Helfer wie internistische und chirurgische Notfälle und die Versorgung der Betroffenen bei Bränden.
In der Mitgliederversammlung am 19. März 1999 hat der damalige Kreisbereitschaftsleiter Michael Schwab ein neues Angebot des DRK vorgestellt. Mit einem sogenannten „Helfer vor Ort System“ soll spontane Hilfe möglich gemacht werden. Was damit gemeint ist und wie dieses System funktioniert, hat er damals skizziert. Wie sich das auf die Bereitschaft Alpirsbach auswirken wird, hat sich zum damaligen Zeitpunkt noch niemand vorstellen können. Begonnen wurde im Jahr 2000 mit 9 Einsätzen, nach Schließung der Rettungswache Alpirsbach im Jahr 2002 ist die Zahl der Einsätze auf 61 gestiegen und seit dem Jahr 2005 haben wir rd. 100 Einsätze im Jahr zu bewältigen, mit rd. 300 Einsatzstunden. Die Tendenz der Einsätze ist ständig steigend. Dabei können wir auf 16 Helfer vor Ort (HvO), davon sieben in Alpirsbach, drei in Peterzell und Römlinsdorf, einer in Reinerzau, drei in Reutin und Gräben, zwei in Ehlenbogen und einen Bereitschaftsarzt zurückgreifen. Als Ergänzung zum Rettungsdienst ist das HvO-System inzwischen zu einem unverzichtbaren Glied der Rettungskette für die Alpirsbacher Bevölkerung geworden.
Zu den HvO Einsätzen kommen noch ca. fünf SET Einsätze im Jahr. SET Einsätze sind größere Schadensereignisse, wie z.B. Brände oder Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten oder zu betreuenden Personen. Bei diesem SchnellEinsatzTrupp werden die gesamten Helfer vor Ort gebündelt und rücken mit ihren DRK Fahrzeugen gemeinsam an den Ort des Ereignisses aus. |